Treppen- und Kirchplatz sowie die Treppenstraße neu denken

FDP schlägt Workshop vor

Die Hauptstraße wird in den nächsten Jahren umfangreich umgebaut und erneuert. Der vorhandene Raum wird für Fußgänger, Radfahrer und Autos optimiert. Die Straßenbahn wird mit Hochbahnsteigen barrierefrei. Nach einer langen Durststrecke des Umbaus kann die Hauptstraße wieder eine Einkaufsattraktion werden.
Was ist aber mit dem Treppenplatz, dem Kirchplatz und der Treppenstraße? Sie werden auch nach der Fertigstellung der Hauptstraße das Sorgenkind Brackwedes bleiben.

In einer Art Work­shop, bei der Bürger, Ge­schäfte, Institu­tionen, Politik, Ver­waltung und Stadtplaner mit­wirken, könnten für das Gebiet ein oder mehrere neue Konzepte e­rarbeitet werden. Am Ende des Prozesses könnte ein Stadtplanerwettbewerb stehen.

Treppenplatz mit Grünfläche?

Kirch- und Treppenplatz brauchen mehr Aufent­halts­qualität und muss es wieder attraktiver für Geschäfte werden. Aber wie? Das derzeitige Konzept mit viel Freifläche funktioniert nicht und ist auch nicht mehr zeitgemäß. Vielleicht benötigt es mehr Bäume, Grünflächen, Wasserspiele, Kinderspielplatz und Sitz­flächen. Und mehr Platz für Außengastronomie. Außerdem

Discounter über dem Stadtring?

Vielleicht mit einem neuen Discounter am Ende der Trep­penstraße über dem Stadtring. Ohne, dass dem Stadtpark Fläche genommen wird. Der Discounter wäre ein Magnet, der Käu­fer über den Treppenplatz durch die Treppenstraße führt.

Hauptstraße als Einbahnstraße vor der Kirche?

Auch Verkehrskonzepte können Teil der Lösung sein. Zum Beispiel ein Verbot der Einfahrt in die Hauptstraße an der Kreuzung Berliner Straße/Bodelschwinghstraße (Rainer Seifert und Volker Sielmann haben das Konzept bereits in 2017 vorgestellt). Dadurch wäre eine bessere Verbindung zwischen Kirch- und Treppenplatz möglich.

Die Brackweder FDP fordert eine Art Trep­penplatz-Kon­ferenz, die als Work­shop neue Ideen erarbeitet.
Die Ideen dürfen gerne gewagt und visionär sein. Also Denk­anstöße und nicht gleich aus­gearbeitete Konzepte. Diese könn­ten Vorschläge und Vor­ga­ben für einen Stadtplanerwett­bewerb sein.“ sagt der FDP Ortsvorsitzende Rainer Seifert und ergänzt: „Auf jeden Fall müssen wir jetzt die Chance ergreifen.